Hirndruckmessung

Die Innovation

AAD Hirndruckmessung

Der intrakranielle Druck ist entscheidend für die Durchblutung des Gehirns. Ist der Hirndruck zu hoch, kann dies die Funktion des Gehirns beeinträchtigen und das Gehirn schädigen.

Es ist ein alter Traum in der Medizin, den Hirndruck „unblutig“ mit einfachen Methoden messbar zu machen.

Vielseitiger Einsatz

Schädel- Hirnverletzungen (z.B. durch Unfälle), (akute/chronische) Kopfschmerzen, Schwindel, Bewusstseinsstörungen, Schlaganfälle, entzündliche Gefäßerkrankungen der Halsschlagadern und Glaukom-Differentialdiagnose

32.720 Menschen

erleiden jährlich Schädel-Hirnverletzungen. Zudem leiden 1 Million Menschen an Gefäßverengungen der Halsschlagadern

Das Prinzip

Messung von Venendruck in dem Sehnerven-Kopf (Papille): Nutzung der Detektion des Kollapsphänomens in der Vene innerhalb der Papille als Messkriterium. Das Auge fungiert als Blutdruckmanschette. Analogie zur Blutdruckmessung am Oberarm.

Venendruck

Warum gibt der Venendruck Auskunft über den Hirndruck? Die Zentral-Vene (siehe folgende Abbildung: achte auf Hirndruck und Venendruck) verlässt das Auge über den Sehnerven, um dann aus dem Sehnerven in eine Vene der Augenhöhle abzufließen. Im Sehnerven unterliegt die Vene dem Hirndruck. Im Auge kann der Venendruck daher nicht niedriger als der Hirndruck sein.

OCT Angiographie (Kollapsoligie)

Über die Messung des venösen Blutdrucks als innovativer Diagnosestandard ist erstmals mittels OCT Angiographie auch die Bestimmung des Hirndrucks am Auge möglich.

Diagnose

Die Diagnose wird unterstützt durch Druckausübung auf das Auge mittels unseres medizintechnischen Instruments, das automatisierte Augendynamometer (AAD), zur Induktion des Gefäßkollapses.